Maare-Mosel-Radweg am 19. bis 21. Juni

Nicht zum ersten Mal schwang sich eine Gruppe von 11 Tat&Rat-Radlern am Mittwoch, 20. Juni 2018, in der Vulkanregion der Eifel auf die Räder, um auf dem Maare-Mosel-Radweg von Daun nach Bernkastel-Kues zu radeln. Bei herrlichem Sonnenschein und voller Erwartung ging es nach Empfang der Leihräder auf der stillgelegten Bahntrasse vom Bahnhof Daun los. Wie es bei geliehenen Sachen des öfteren so passiert, klemmte bei einem Rad die Gangschaltung. Mehrere Unterbrechungen zur vermeintlichen Behebung des Defektes waren die Folge. Fachkundige Teilnehmer bemühten sich erfolglos, die Gangschaltung wieder in Gang zu bringen, alles vergebens. Auch wenn die Landschaft noch so schön ist, auf freier Strecke ist in der Vulkaneifel keine Reparaturwerkstatt in vertretbarer Entfernung zu erreichen. Dem bedauernswerten Radler, der mit diesem Missgeschick zu kämpfen hatte, wurden von allen Seiten Trost und aufmunternde Worte gespendet. Trotz der Widrigkeiten hielt er bis zum Ende durch.

In Wittlich wurde dem Verlangen nach einer Mittagspause stattgegeben. Vom Mittagstisch draußen aus konnten die radelnden Gäste die herrlichen Bürgerhäuser in Barock und Moderne der Stadt bewundern.
Gestärkt an Leib und Seele ging es von Wittlich weiter zum nächsten Stopp, einem Winzerhof-Café, bei dem wir bei der ersten Maare-Mosel-Radtour ebenfalls eingekehrt waren. Die Mosel war nicht mehr weit und alsbald hatten wir auch unser Ziel, Bernkastel-Kues, erreicht.
Am Ende der Tour hatten die rüstigen Tat&Rat-Radler 61 km ohne weitere Zwischenfälle abgestrampelt.
Nach kurzer Pause ging es von dort mit dem Radlerbus wieder zurück nach Daun.

Unser Übernachtungsquartier, das „Sporthotel & Resort Grafenwald“ in Daun, wurde uns von unserem Mitradler Jürgen Heitmann empfohlen - eine gute Empfehlung, in der wir uns sehr wohlgefühlt haben. Am Tag unserer Ankunft, am 19. Juni, hatte uns Jürgen Heitmann im Rahmen einer Rundfahrt zu den drei Dauner Maaren: sem Gemündener Maar, dem Totenmaar oder Weinfelder Maar und dem Schalkenmehrner Maar, geführt.

Heinrich Schlösser gebührt Dank für die schönen Bilder.

Horst Pleitgen