Die Groov - ein lohnenswertes Ausflugsziel

- Tour am 19. Juli 2018 -

Die Groov ist besonders für Radfahrer ein lohnenswertes Ausflugsziel. Aber nicht nur Radfahrer, auch andere Erdenbürger kommen bei einem Besuch voll in den Genuss der im Kölner Stadtteil Zündorf direkt am Rhein gelegenen Freizeit- und Ferieninsel. Die Freizeitanlage ist ein Gelände, das sich zwischen dem Rhein und dem Leinpfad, einem ehemaligen Treidelpfad, und dem heutigen Yachthafen erstreckt. Früher soll in der Groov auch Wein angebaut worden sein. Aus heutiger Sicht schwer vorstellbar.
Die Vorzüge der Groov sind auch der Radlerorganisatorin von Tat und Rat, Trude Kutsch, bekannt, die dieses Ziel in dem diesjährigen Jahres-Radlerprogramm mit aufgenommen hatte.
So starteten 18 Tat und Rat-Radler am 19. Juli 2018 kurz nach 10 Uhr vom Treffpunkt am Beueler Chinaschiff aus zu dieser Tour nach Zündorf. Wie in diesem Sommer nahezu täglich, ließ das Wetter keine Wünsche offen. Der Weg führte über den Rheindamm am Tentenhaus vorbei zur Mondorfer Fähre. Die Sonne knallte vom Himmel und die ersten Schweißtropfen ließen nicht lange auf sich warten. Nach einer kurzen Getränkepause an der Mohndorfer Fähre ging es dem Rhein entlang weiter. Aber nur eine kurze Strecke. Danach durch Niederkassel, Ranzel und Lülsdorf, durch den Verkehr bedingt, eine weniger schöne Radlerstrecke, bis wir wieder den Rhein er­reichten. Von da an fühlten sich die Radler in ihrem Element und waren mit Landschaft und Strecke wieder im Einklang. Die Groov erreichten wir gegen 12:30 Uhr. In der „Groov-Gaststätte“ kehrten wir zur Mittagsrast ein. Unter dem Schatten der Bäume legten wir draußen auf der Terrasse eine ausgiebige Mittagspause ein. Allgemein wurden die Qualität, das gute Preis-Leistungsverhältnis der Gerichte und die flotte Kellnerin sehr begrüßt.
Der Rückweg führte quer durch die Felder über Libur, Uckendorf zurück nach Mondorf. Der Rückweg gestaltete sich etwas schwierig, weil „Kartenlesen“ nicht jedermanns Sache ist. Der Vereins-„Touren-Computer“ wurde schwer vermisst. Gleichwohl fanden wir unser Ziel, das „Hafenschlösschen“ am Mondorfer Yachthafen auch ohne Computer. Der Ausklang der schönen Fahrradtour zur Groov fand im Café „Hafenschlösschen“ bei tollem Kuchen statt. Dort trennte sich die Gruppe. Die „Beueler“ fuhren zur „Siegfähre“, setzten dort per Fährmann über die Sieg und erreichten bald darauf ihre heimatlichen Gefilde. Am Ende der Tour zeigte der Kilometerzähler 53 Kilometer an.
Horst Pleitgen