Jahresabschlusstour mit Höhepunkten

Radlergruppe                                                                              9. Oktober 2016
Horst Pleitgen - 0228 25 58 26                          

 

An unserer letzten Fahrradtour in diesem Jahr nahmen 21 Tat&Rat-Radler teil. Treffpunkt war zum einen um 10:30 Uhr der Parkplatz vor dem Bürgerhaus in Buisdorf und zum anderen um 11:00 der Parkplatz hinter dem Hotel Kranz in Siegburg. Die beiden Treffpunkte waren von Uschi und Hel­mut Rehm mit Bedacht ausgewählt worden, damit diejenigen Radler, die entweder mit der S 66 oder gleich mit dem Rad von Bonn kommend, nicht erst nach Buisdorf radeln mussten. Alle Rad­ler waren pünktlich zur Stelle, bis auf einen, der 8 Min. in Buisdorf zu spät eintraf, aber dafür seine Gründe hatte.

Uschi und Helmut Rehm hatten sich sehr viel Mühe gemacht, uns Radlern für die Jahresabschluss­tour 2016 eine zünftige Strecke auszuwählen. Das ist ihnen auch gelungen.

 

Los ging es von Sieg­burg, um viele Ecken und Barrieren herum, bis wir den Radweg entlang der stillgelegten Eisenbahn­linie Siegburg/Lohmar erreichten, eine schöne von alten Baumbeständen umsäumte Strecke, die sich oberhalb der Agger zu einem schmalen Pfad mit Absturzgefahr in die Agger verengte. Ein Kompliment an unsere Radler, die dieses Teilstück bravourös bewältigten. Nachdem hinter Lohmar die Agger überquert war, ging es bis zu den Heidehöhen lang anhaltend bergauf. Es bleibt natürlich nicht aus, dass bei unseren Touren ab und an auch Höhenunterschiede zu bewältigen sind, wie sich hier wieder gezeigt hat. Aber auch die wurden von den „Normalrad­lern“ klaglos geschluckt. Für den anstrengenden Aufstieg belohnte uns Helmut Rehm mit einer Runde Kettenöl. Eindeutige und über­wiegende Feststellung war: Ein Pedelek zu haben, hat bei sol­chen etwas anspruchsvollen Touren doch seine Vorteile.

 

Auf der Höhe fuhren wir auf dem "Eisenweg" durch eine traumhafte Heidelandschaft, die für uns beim Restaurant "Camp Spich"endete. Dort konnten wir preiswert und gut essen. So gestärkt ging es auf den Heidewegen weiter zur Burg Wissem. Hier erwartete uns nicht nur das kleine Burg-Café mit Kaffee und Kuchen sondern auch ein Herbstmarkt mit vielen schönen handwerklichen Produk­ten sowie mit Leckereien vom Grill und aus dem Backofen. Wie vorher ausgemacht, sattelten wir pünktlich um 15:30 Uhr wieder unsere Räder zur Heimfahrt. Bei einer Verschnaufpause unterwegs verabschiedeten sich die Beueler Radler von uns, die mit den Rädern morgens nach Siegburg an­gereist waren. Bei erneutem Durchzählen der verbliebenen Gruppe wurde schreckhaft festgestellt, dass ein Radler überfällig war und fehlte. Sofort setzte sich eine Radlerin in Bewegung, um den säumigen Radler aufzuspüren. Da keine Rückmeldung kam, machten sich zwei weitere Radler auf den Weg, um in die Suchaktion einzugreifen. Kurz danach klingelte das Smartphone mit der erlö­senden Nachricht: „Ich habe meinen Mann auf der Burg Wissem gefunden. Da er den Rückweg nicht kannte, habe er es vorgezogen, das weitere Geschehen auf der Burg Wissem abzuwarten.“ Damit war die Sache geklärt, und als die ausgeschwärmten Kundschafter wieder eintrafen, konnte die weitere Fahrt bis zu den Autos in Buisdorf fortgesetzt werden.

 

In Erinnerung bleibt eine schöne und eindrucksvolle Fahrradtour durch unsere nähere Heimat, die auch für „Alt-Eingesessene“ immer wieder mit neuen unbekannten Perspektiven überrascht.

 

Ein Dank an die Fotografen: Hannelore Mönch, Dr. Gottfried Dietzel, Heinrich Schlösser und Dr. Ludwig Rößing.
Horst Pleitgen