Tagesfahrt nach Brüssel

 

Endlich, nach langer Zeit konnten wir die „Reisesaison“ 2022 beginnen. Mit 41 gutgelaunten Mitgliedern startete unser Reisebus am Konrad-Adenauer-Platz bzw. Berta-von-Suttner-Platz zu unserer ersten Fahrt des Jahres nach Brüssel. Die Meteorologen hatten uns einen schönen, sonnigen Tag vorausgesagt und so stand einem ereignisreichen Frühlingstag nichts im Wege. Unser „Reisemarschall“ Hans Arck musste leider zu Hause bleiben, Corona ließ es nicht zu, dass er sich mit uns auf die Fahrt begeben konnte. Kurz hinter der belgischen Grenze gab es das angekündigte Frühstück. Viele fleißige Hände halfen beim Aufstellen der Tische und dem Decken mit Brötchen, Wurst Käse und Kaffee. So gestärkt ging es weiter in die Hauptstadt Belgiens. Am weltbekannten Atomium, das anlässlich der Weltausstellung 1958 erbaut wurde und ein Eisenmolekül in 165- milliardenfacher Vergrößerung darstellt, gab es den ersten Halt. Hier stieg unser Stadtführer zu, der uns für den Rest des Tages begleitete. Zunächst fuhren wir mit dem Bus durch die Vorstädte, vorbei am Heyslstadium, dem Chinesischen Pavillon und dem Japanischen Turm, welche König Leopold II, inspiriert nach einem Besuch der Weltausstellung in Paris 1900, erbauen ließ. Königpalast, Justizplast, Europaparlament und die Gebäude der Europäischen Union waren weitere Highlight der Rundfahrt, die in der Nähe des Grand Place endete. Begleitet von unserem Stadtführer ging es zu Fuß weiter durch die Brüsseler Innenstadt. Mit vielen interessanten Erklärungen, historischen Fakten aber auch belgischen Merkwürdigkeiten belebte er unseren Rundgang, der zu schönen Gebäuden und Plätzen führte. Der Grand Place oder Grote Markt, Brüssels historischer Marktplatz, präsentierte sich mit seinem gotischen Rathaus aus dem Jahr 1402 den wunderschönen gotischen und barocken Zunfthäusern und reich verzierten Fassadenfronten zu Recht als schönster Platz Europas. Zum Ende unseres Stadtrundganges ging es zum wohl berühmtesten Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt, der Brunnenfigur „Manneken Pis“, das, wie wir erfuhren, mindestens 50-mal im Jahr verkleidet wird. Diesmal trug es einen weißen Anzug zum Weltnierentag 2022. Weil Manneken Pis den Brüsselern heilig ist, entscheidet ein Komitee darüber, welche Kostüme er wann tragen darf. Hier verabschiedeten wir uns von unserem Stadtführer und hatten die Gelegenheit, für zwei Stunden die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Viele nutzen diese Gelegenheit zum Schaufensterbummel, um die berühmten belgischen Pommes Frites zu probieren, in den zahlreichen Chocolaterien feinste belgischen Pralinen zu kaufen oder die weltbekannte Kathedrale St. Michel und St. Gudula zu besichtigen. Gut gelaunt aber auch etwas müde von den zahlreichen Eindrücken trafen wir uns um 16:30 zur Rückfahrt. Unser Fahrer Herr Westermann steuerte uns sicher durch den abendlichen Berufsverkehr und so erreichte wir nach einem ereignisreichen Tag gegen 20:00 Uhr wieder Bonn.