Wanderung am 13.11.22         Campus Klein Altendorf 

 

Der Campus Klein Altendorf liegt in einem der bedeutendsten Obst-Anbaugebieten Deutschlands zwischen Meckenheim und Rheinbach.

Der Campus ist eines der drei Außenlabore (die anderen beiden sind das Versuchsgut Frankenforst in Königswinter und der Campus Wiesengrund in Hennef) der Landwirtschaftlichen Fakultät der Uni Bonn mit seinen Bereichen 'Pflanzenwissenschaften', 'Gartenbauwissenschaften', 'Nachwachsende Rohstoffe', Betriebswissenschaft' und 'Geodäsie'.

Wir fuhren mit der Voreifelbahn in Richtung Rheinbach und stiegen am Haltepunkt 'Römerkanal' aus.

Mit Blick auf das Siebengebirge wanderten wir über den 'Römerkanal-Wanderweg' unserem Startpunkt entgegen.

Schon bald trafen wir auf den Wegweiser 'Campus Klein Altendorf' und schwenkten auf den Asphaltweg ein, der das Campusgelände durchzieht.

Wir streiften die Gebäude der Außenlabore , in denen sonntägliche Ruhe herrschte.

Zwei kleine Esel freuten sich über die Abwechselung von uns gestreichelt zu werden.

Verschiedene moderne Gewächshaustypen, eine Obst- Versuchsanlage und Gebäude mit begrünten Dächern stehen am Wegesrand.

Wir machten eine Parzelle mit hoch gewachsenen Miscanthus- Pflanzen aus. Miscanthus gehört zu den schnellwachsenden Rohstoffen, speichert CO2 und soll als Baustoff und Verpackungsmaterial verwendet werden.

Wir querten den Themenradwanderweg 'Apfelroute' und nutzten dessen Rastplatz für unsere Mittagspause.Nach der morgendlichen Frische freuten wir uns über die wärmenden Sonnenstrahlen.

In unmittelbarer Nähe steht eine heute als Verwaltung genutzte Hofanlage aus dem Jahr 1894.

Hübsch anzusehen ist auch ein ehem. Trafo-Häuschen, welches dank der NABU seine Bestimmung als Unterschlupf und Quartier für Turmfalken,Schleiereulen, Mauersegler, Fledermäuse und Insekten fand.

Den Hauptanteil des 181ha großen Campus- Areals bilden Parzellen für Gemüse- und Kartoffelanbau, Getreidefelder und Obstbaum-Plantagen.

Wirtschaftswege, hübsche kleine Alleen oder einfache Wege mit knorrigen alten Weidenstümpfen trennen die Felder von einander.

Wir erwanderten die abwechslungsreichen Wege - öfter mit Blick auf die Ruine der Tomburg auf ihrem bewaldeten Bergkegel-

Der 'Ersdorfer Bach' begleitete uns in die Meckenheimer Obstplantagen und weiter in das Naturschutzgebiet 'Swistbachaue und Berger Wiesen'.

Ein schmaler ruhiger Spazierweg zieht sich entlang der Meckenheimer Randbebauung und dem naturbelassenen Bachbett der Swist bis nach Alt- Meckenheim.

Der kurze Abstecher zur 'Oberen Mühle Hufschlag' enttäuschte uns. Die historische Sehenswürdigkeit ist wegen Renovierung geschlossen. Die Hochwassermarke 2021 in Kopfhörer sagt uns den Grund der Renovierung. 

Der Spazierweg endet in Alt-Meckenheim in einer Parkanlage mit Wiesen, Bänken und Spielplätzen. 

Nach unserer gemeinsamen Kaffeetafel wanderten wir zum Bahnhof Meckenheim und hatten auch bald Anschluß an die Voreifelbahn nach Bonn. 

Gisela Schneider