Drei Tage im Harz - 6. bis 8. April 2018

 

Die erste Frage nach einem Ausflug ist ja oft: Wie war das Wetter? Wir können nur sagen: "Einfach klasse! Blauer Himmel, leichter Wind, morgens noch frisch, nachmittags 25°.

 

Unser neuer Busunternehmer (Uschi Reisen) präsentierte sich mit einer sehr umsichtigen Fahrerin in Bestform und unsere Reiseleiterin Elke hing nicht nur mit dem ganzen Herzen an Ihrer Heimat und präsentierte sie dementsprechend, sondern war als Schauspielerin in verschiedenen Kostümen nicht zu schlagen.

 

Damit könnte man eigentlich, da alles gesagt ist, schließen. Aber es gab noch das Hotel „Zum Kanzler“ 3*** in einem alten Fachwerkhaus, direkt am Markt gelegen, mit empfehlenswerter Küche ……. Und wir hatten ja noch unser Programm.

 

Die Hinfahrt war ohne Stau und so waren wir bereits ca. 14:00 Uhr in Stolberg, konnten unsere Zimmer beziehen und uns zu einem Imbiss treffen. Danach, kurze Pause und dann die Stadtführung durch Stolberg, „der bunten Stadt am Harz“. Alle alten Fachwerkhäuser sind restauriert und an den unterschiedlichen Schnitzereien zeigte uns unsere Führerin Elke aus welcher Zeit sie stammten. Nach 1,5 Std. taten uns die Füße weh und wir waren froh, im Hotel entspannen zu können.

 

Ein „Harzer Schlacht Buffet“ brachte uns bald wieder auf die Beine und die „Stolberger Lerche“, kein Vogel, sondern eine Wurst-Spezialität, mit Sauerkraut oder Grünkohl, war etwas Besonderes.

 

Nach dem üppigen Frühstück ging es dann am Samstag nach Quedlinburg, zuerst durch die Altstadt, vorbei am „Vogelherd“ zum Stift. Von den Ottonen vor dem Jahr 1000 gegründet und Treffpunkt und Lieblingspfalz von Heinrich I. und Otto d. Gr. und entsprechend ausgestattet wurde das Stift für hochadelige Damen zu einem Mittelpunkt des Reiches. Nach der Besichtigung von Krypta, Schatzkammer und Basilika hörten wir die Geschichte des Stifts in der Zeit der braunen Herrscher. (spez. Himmler)

 

Weiter geht’s. Im Jahr 959 gründete Markgraf Gero in seiner Burg Geronisroth ein Damenstift und setzte seine Schwiegertochter Hathui als Äbtissin ein. Daraus entstand: Gernrode. Die Stiftskirche ist eine der ganz wenigen weitgehend ursprünglichen Kirchen aus ottonischer Zeit. Hier passierte aber auch unser Missgeschick: Eine Teilnehmerin stürzte und brach sich den Fuß. Der Rettungswagen brachte Sie ins Krankenhaus.

 

Wernigerode, mit seinem aufwendigen Rathaus, bildete den Abschluss unserer Harz-Rundreise. Das Abendessen und anschließend der Auftritt der „Kiepenfrau“ und einer „Hexe“, beide dargestellt durch unsere Elke, erzählten uns Geschichten aus dem Harz und rundeten so den Tag ab.

 

Schon in Richtung Heimat, machten wir am Sonntag eine Pause am Kyffhäuser Denkmal. „Für Kaiser und Reich“ sollte der Bogen geschlagen werden von Kaiser Barbarossa zu Wilhelm I. Nach einem üppigen Mittagessen machten wir uns auf den Heimweg.

 

Randvoll mit Eindrücken, zufrieden und auch müde, bis zur nächsten Tour.