Bericht zur Fahrt am 8. Juli: Schloss Brühl

Wir hatten uns wegen der hervorragenden Anbindung von Schloss Augustusburg an die Bahn für die Anreise mit der DB entschieden.
Frau Arft hatte den Fahrplan gelesen und wir wollten 13:01 Uhr abfahren. Insgesamt hatten sich 27 Teilnehmer angemeldet aber 3 Teilnehmer hatten wegen der großen Hitze abgesagt, und sie hatten Recht, es war sehr heiß.

Um 14:00 Uhr waren wir am Schloss, und eine Führerin machte uns mit dem Erbauer bekannt, Kurfürst Clemens August, Erzbischof von Köln, ein Wittelsbacher. Dann ging es durch die Sommer– und Winter-Appartements, wobei die Winter Appartements nie benutzt wurden. Der
Fürstbischof kam nur etwa 4 Wochen im Jahr im Sommer zur Jagd hierher.
Noch mehrere andere sonderbar anmutende Geschichten konnte unsere junge Führerin erzählen, so speiste im großen Speisesaal der Kurfürst alleine. Seine Gäste standen mit den Musikanten auf einem umlaufenden Balkon und durften zuschauen.
Das Prunkstück des Schlosses ist zweifellos das von Balthasar Neumann entworfene Treppenhaus . Hier empfing die Bundesregierung von 1949 – 1996 besondere Staatsgäste wie Königin Elisabeth II oder den Schah von Persien.
Eine Stunde dauerte unsere Führung und danach konnten wir die wunderschönen Barockgärten besuchen und im Schatten der Baumalleen Wasserflächen und Blumenbeete bewundern.

 

Damit war aber unser Ausflug nach Brühl noch nicht zu Ende. Im Cafe „Guglhupf“, nicht weit vom Schloss, hatten wir Kaffee und Kuchen bestellt und an den kleinen Tischen fanden sich die verschiedenen Kurse zusammen.


Da die Züge in Richtung Bonn in kurzen Abständen fuhren, machten sich die Ersten bald auf den Heimweg.
Ein schöner, kleiner Ausflug in unsere nähere Heimat lief langsam aus.