Bericht über unsere Tour nach Heilbronn zur BuGa - 6. bis 9. September

Nur 20 Teilnehmer hat unsere 3-Tagesfahrt nach Heilbronn zur Bundesgartenschau angelockt. Waren die Anderen von der schlechten Wetterprognose abgeschreckt?

Sehr pünktlich konnten wir uns mit unserem Bus auf den Weg machen. Unser Fahrer, diesmal Stefan Nolden, kam über die A61 ohne Stau durch und so war nach Check In der bestellte Imbiss ( Gulaschsuppe mit Bretzeln) um 13.00 Uhr da. Um es vorweg zu sagen, unser Nestor Hotel in Neckarsulm war sehr gut. Super Service, hilfsbereite Rezeption, nette Ausstattung, mehr konnte man nicht erwarten. Um 15:00 Uhr fuhren wir die wenigen Kilometer nach Heilbronn, um uns mit unserer Stadtführerin zu treffen.

Heilbronn ist im Krieg sehr stark zerstört und nur wenige historische Gebäude wurden rekonstruiert. Auf die Frage der Führerin “ Laufen oder Fahren?“ wurde Fahren gewünscht. Daher zuerst mit dem Bus durch die Stadt und in die Umgebung auf einen der Weinberge mit schöner Aussicht auf das Neckartal. Danach zu Fuß durch die Stadt zum Käthchenhaus, dem Rathaus mit der astronomischen Uhr und zur Kilians-Kirche mit dem berühmten Schnitzaltar. Unser Bedarf war gedeckt und wir freuten uns auf unser sehr gutes Abendessen im Hotel.

Am Samstag war die BuGa angesagt. Nach einer 1,5 Stunden Führung im Schnellschritt, unsere Führerin wollte alles zeigen, hatten wir noch viele Stunden Zeit uns in aller Ruhe mit den Schwerpunkten der BuGa „Nachhaltigkeit“ und „Stadtentwicklung“ und natürlich mit den klassischen Gartenthemen zu beschäftigen. Störend, der einsetzende Regen. Der Schiffshuttle half nur wenig, alle Bänke waren nass und die Restaurants waren voll. Das ist aber mit Worten schlecht zu beschreiben, schauen Sie auf die Bilder.

Um 17:00 Uhr waren wir, mehr oder weniger Fuß lahm, wieder am Bus und wurden zum Weingut Heinrich in die Besenwirtschaft gebracht. Der Chef zeigte uns den Betrieb und erklärte ihre speziellen Gärverfahren bevor uns ein Riesling (mit wenig Säure) ein Rose (Ah, Rose 2018) und der berühmte Rotwein der Region gereicht wurden. Heilbronn sieht sich als Zentrum für die Rotweine und entwickelt den Ausbau weiter. Auch zum rustikalen Buffet wurden die Weine weitergereicht. Ein fröhlicher Abend.

Der Sonntag brachte uns nach Bad Wimpfen, wo die Staufer Kaiser eine Kaiser-Pfalz bauen ließen. Viel ist erhalten und im Ensemble mit den vielen Denkmal geschützten Fachwerkhäusern eine sehr sehenswerte kleine Stadt. Da während der ganzen Führung der Regen nicht wirklich aufhörte wurde keine Freizeit in der Stadt gegeben, sondern die Rückfahrt angetreten. Früher als erwartet waren wir wieder in Bonn.

Im Jahre 2019 waren wir bei unseren vier Touren vom Wetter nicht verwöhnt. Paris war meist trocken, Balve, die Luisenhütte und Schloß Balve hatte einen Regenschauer, in Koblenz stoppte ein kräftiger Regenguss die Altstadtführung und hier in Heilbronn waren zwei Tage verregnet. Hoffentlich ist 2020 besser.

Fünf Touren sind 2020 geplant, u.a. nach Aachen, Straßburg, Wittenberg-Merseburg … wir sind sicher, Sie werden sich gut unterhalten. Unser Reiseplaner, Hans Arck, legt immer persönliche Erfahrungen den Reisen zugrunde, zuverlässig!