Unsere Tagesfahrt in das Dreiländereck  Luxemburg, Belgien und Deutschland

 

Am 27. Juli genau in der Zeit der heißesten Tage mit 37° C., haben sich 29 Mitglieder auf den Weg gemacht zu einem Rundweg durch die Ardennen und die Eifel. Nachdem wir unsere Führerin, Frau Helene Bings, in der Nähe von Stadtkyll aufgenommen hatten, ging es weiter nach Clervaux in Luxemburg.
Hier im Schloß der Grafen von Clerf wird die Ausstellung „Family of Man“ gezeigt. „The Family of Man“ ist eine Foto-/ -Text-Installation, die ab 1951 von Edward Steichen für das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) konzipiert wurde, wo sie ab 24. Januar 1955 zu sehen war. Aus über zwei Millionen Fotografien wählten Steichen und seine Mitarbeiter Wayne und Joane Miller zunächst zehntausend Aufnahmen aus. Schließlich gelangten 503 Aufnahmen von 273 Fotografen aus 68 Ländern in die Ausstellung. Die Ausstellung wurde weltweit von mehr als zehn Millionen Menschen besucht und zählt seit 2003 zum Weltdokumentenerbe. Aber nicht nur diese Fotografien, sondern die Zusammenstellung der Themen und die Textpassagen vom Pulitzerpreisträger C. Sandburg wie auch die Erklärungen unserer Führerinnen haben uns fasziniert. (Mehr unter Wikipedia)

Nicht weit weg in Heinerscheid, in der Brauerei Cornelyshaff, erwartete uns unser vorbestelltes Mittagessen. Tadellos! Bis hierher haben wir von der Hitze nicht viel gemerkt: Der Bus und auch das Museum und die Brauerei waren klimatisiert. Zur Burg Reuland aber ging es durch die Sonne den Berg hinauf und alles drängte sich im Schatten während Helene uns mit der Geschichte der Burg und des Landstreifens vertraut machte. Die Burg Reuland gehört zu den größten Burgruinen der Eifel. Zeitweise gehörte sie den Grafen von Luxemburg oder den Markgrafen von Baden.

Unsere Weiterfahrt über die Hochfläche der Ardennen und die engen Täler der Our und der Blees stellte an unsere Fahrerin hohe Anforderungen. Aber die Eindrücke waren natürlich viel viel schöner als die Alternative Autobahn.

Unser letztes Ziel war Malmedy. Das Malmundarium, das wir besuchten, vereint mehrere Themen unter einem Dach. Einige führen durch die Zeitgeschichte: Malmedy und seine Region früher und heute. Es gibt die Kunstgalerie „Mon´Art“, das Kloster mit seinem Innenhof, ein Lederatelier, das Karnevalsatelier und das Papieratelier.

Nachdem uns Helene durch die einzelnen Ateliers geschleust hatte, war doch eine gewisse Sättigung zu erkennen. Da die Kaffeetische schon gedeckt waren, waren alle froh mit Kaffee und Kuchen abzuschließen. Von Malmedy ging unsere Fahrt zurück nach Stadtkyll wo Helene Ihr Auto geparkt hatte und weiter auf der A1 nach Hause.

 

443 Km waren eine weite Rundfahrt mit ganz vielen überraschenden Eindrücken.