Bericht über unsere Reise nach Lüttich, Namur und das Maastal am 10.03. – 12.03.2017

 

Bereits im vorigen Jahr hatte eine Rundfrage ergeben: Die Maas ist weitgehend unbekannt. Also ein gutes Ziel, um vieles kennen zu lernen.

Unsere Führerin Helene erwartete uns an der Grenze und begleitete uns die ganze Zeit in Belgien. Den Anfang machte eine Stadtführung in Lüttich. Bei strahlendem Wetter ging es durch die Altstadt, das Fürstbischhöfliche Palais, heute Justizpalast, wurde besucht, eine Lütticher Waffel auf der Hand probiert und dann noch auf eigene Faust durch die Stadt gestromert.


Von Lüttich ging es weiter nach Namur.Hier war die Zitadelle unser erstes Ziel. Hoch über der Mündung der Sambre in die Maas war sie ein Riegel gegen das Frankreich Ludwig des XIV. Eine Rundfahrt mit einem „Bummelzug“ über die ausgedehnten Festungsanlagen und ein Besuch der Ausstellung „Terra Nova“ zeigte uns die lange und kriegerische Geschichte dieser Stadt. Zu Fuß ging es zu unserem Hotel (Stadthotel=Laut), zum Abendessen zum nur wenige 100m entfernten Restaurant “Le Grill des Tanneurs“

Der nächste Tag sah uns dann unterwegs im Maastal zur Brauerei „Du Bocq“, Belgien ist ein Bierland und die verschiedenen Biersorten nicht alle nach deutschem Geschmack z.B. Bier mit Fruchtzusatz!



Weiter durch das Maastal zur schönen kleinen Stadt Dinant. Auch hier liegt eine Zitadelle auf den Kalksteinklippen hoch über der Stadt und der Kirche „Notre Dame“. Die Kirche ist abenteuerlich mit dem Chor gegen die Felsen gebaut, es fehlt einfach der Platz. Stadtführung und Besichtigung der Kirche rundeten den Besuch in Dinant ab. Übrigens der Erfinder des Saxofons, Adolphe Sax stammt von hier.

Etwa 1 Std. Fahrt zur Abtei „Maredsous“. Die Führung durch die Abtei geriet zur Geschichte Europas, denn der Führer war ein ehemaliger Geschichtslehrer. Hier war unser Abendessen vorbereitet: Suppe, Ardenner Aufschnitt, Abteikäse,

  Obstkuchen und Alufolie zum Einpacken. Jeder hatte ein Paket für schlechte Tage.

Sonntag war dann schon der Tag der Heimreise und sie wurde unterbrochen in Durbuy, der kleinsten Stadt Belgiens und wunderschön gelegen an der Ourthe. Malerisch der Stadtkern unter dem Schloß gelegen hat seinen Charme trotz der vielen Touristen nicht verloren.

Etwa 1 Std. Fahrt weiter besuchten wir die Abtei „Stavelot“ Hier waren drei völlig verschiedene Museen zu besuchen. Die Geschichte des Fürstentums Malmedy, das Museum der Rennstrecke Spa-Francochamp und eine Ausstellung über einen franz. Lyriker.

Damit war dann auch unser Fassungsvermögen an Daten, Fakten und Histörchen, die uns Helene präsentierte, erschöpft. Gegen 18:00 Uhr waren wir zurück in der Heimat. Eine schöne Tour!