Bericht über unsere Tour nach Koblenz am 2.8.2019

25 Teilnehmer hatte die Tour in die Altstadt von Koblenz und auf die Festung Ehrenbreitstein. Unser Gästeführer, Herr Lellmann, traf uns am Busparkplatz Peter Altmeier Ufer und schlenderte mit uns über das „Deutschen Eck“ (für die Historiker) - zum „Deutschen Eck“ (für die Touristen). Das Erste war die Alte Komturei des Deutschen Ordens. Der alte Hafen war zugeschüttet worden und das neue Deutsche Eck mit Wilhelm I. 1897 errichtet. Soweit unser Gästeführer, von Beruf Historiker. So ging er auch detailliert auf das Kaiser Wilhelm Denkmal ein, wies besonders auf die Finanzierung der beiden Standbilder hin und auch darauf, dass Wilhelm II. als Kronprinz den Standort wählte.

 

Die Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein liegt nur wenige 100m entfernt und so starteten wir die Fahrt zur Festung mit der unglaublichen Aussicht über Koblenz, die Mosel und das Rheintal. Die Seilbahn hat eine Länge von ca. 900 m. Unser Gästeführer erklärte zuerst den Unterschied von „Burg“ und „Festung“, den er an der Entwicklung der Artillerie festmachte. Durch „Feldtor“ und „Grabentor“ überwanden wir „Hauptwall“ und „Graben“, um durch „Ravellin“ zur „Kurtine“ zum oberen Schlosshof zu kommen. Alle diese Bezeichnungen der Festungsarchitektur wurden uns mit der Bedeutung, die sie früher hatten erklärt. Vom oberen Schlosshof hat man dann erneut den tollen Blick über die Stadt, den Rhein und die Mosel.

 

Die Seilbahn brachte uns zurück zur Stadt und zur nahen Basilika St. Kastor. Die Basilika ist der Rest eines bedeutenden Stifts, in dem 842 die Teilung des Frankenreichs ausgehandelt wurde. Wir mussten in St. Kastor länger als geplant warten, es regnete stark und so wurde unser Spaziergang durch die Altstadt stark abgekürzt. Mitten in der Altstadt liegt das „alte Brauhaus“ wo das vorbestellte Mittagessen auf uns wartete. Nach dem üppigen Essen waren glücklicherweise auch die Regenschauer zu Ende und wir konnten auf eigene Faust noch etwas die Altstadt erkunden.

 

Für die Hinfahrt hatte unsere Fahrerin Petra Nolden die A61 gewählt und so bot sich für die Rückfahrt die B9 an. Bei schönem Wetter stoppten wir kurz an der Apollinariskirche über Remagen. Leider konnten wir nicht hinein gehen, da eine Wallfahrt abgehalten wurde. Der Blick über das Rheintal von hier oben entlohnte uns.

 

Trotz des Regens hatten wir einen schönen Tag.

 

Am Ende der Tour wurden auch die Planung für des neue Jahr besprochen und wir hoffen, dass alles auch so realisiert werden kann.