Fahrradtour am Donnerstag, den 21. Mai 2026


 

 

Bericht: Durch die Felder zum ehemaligen Camp Spich

 

 

Nach den kühlen und nassen Tagen bot uns der Donnerstag mit Sonne und angenehmen Temperaturen traumhafte Bedingungen für einen Ausflug mit dem Fahrrad.

 

Wir starteten die Runde - wie so oft - am Beueler Rheinufer, radelten zum Mondorfer Hafen und auf dem Rheinuferradweg bis Niederkassel. Von dort führte die Route weg vom Fluss und über Wirtschaftswege nach Uckendorf. Weiter ging es durch ein Seengebiet, das durch Kiesabbau entstanden ist. Es handelt sich u.a. um den Libur See, Schilfsee, Schwalbensee und Grüner See. Diese werden als „Biotopverbundflächen mit herausragender Bedeutung“ ausgewiesen. Alle Gewässer sind umzäunt und gesichert, so dass ein Zutritt nur für befugte Personen möglich ist.

 

Recht schnell erreichten wir dann das ehemalige Camp Spich. Über 50 Jahre wurde das Areal am Rande der Wahner Heide militärisch genutzt. Nach dem Abzug der belgischen Streitkräfte im Jahr 2004 entstand in Rekordzeit auf dem ca. 60 Hektar großen Gelände ein Logistik- und Gewerbegebiet. Als einziges Gebäude des ehemaligen Camps ist das Offizierscasino erhalten geblieben. Das großzügige Anwesen wird heute als Restaurant und Eventlocation genutzt. Hier kehrten wir ein. Die Speisekarte des Lokals bietet immer donnerstags ausschließlich Reibekuchen in verschiedenen Varianten an.

 

Nach der Rast bewegten wir uns links und rechts der Straße „Mauspfad“ durch die Wahner Heide. In der Nähe von Troisdorf gelangten wir zum Agger Sülz Radweg. Im Ortsteil Troisdorf-West wechselten wir über die Brücke nach Menden und radelten auf dem gut ausgebauten Radweg durch die Siegauen zurück nach Beuel.

 

(Ulrike Wahsner)